Happy New Year!

Oelbild mit Papmache von Kreienbuehl

Alter Hase erzählt jungem Fuchs die Weihnachtsgeschichte von Liebe, Barmherzigkeit etc.  . . .

Auf diesem Wege wünsche ich Euch allen
fröhliche Weihnachten und feiert schön, geniesst das Leben
und rutscht in ein glückliches neues Jahr.
Ich danke Euch von ganzem Herzen für all eure Besuche hier im Web und deshalb:
Alles Liebe und mit einem

„HAPPY NEW YEAR“ für 2018

bis bald,
herzlichst Andres

 

Der Geist der Erde

Der Geist der Erde

Der Geist der Erde

2010 „Gute Erdgeister“

 

Der Geist der Erde.

Höre im Winde, im Wasser und im Feuer

deine Ahnen sprechen.

Und mit deren wohlwollenden Geiste

erlebe eine ruhige Zeit auf Erden.

(Gedicht von F. Lacare)

 

 

Schneelandschaft in Oberduernten

Bilder sind die Fetische der Angst vor dem Leben

Mit diesem Text beziehe ich mich auf die Kurzgeschichte „Verrat“ von Josephine Sonnenschein. Einer Liebesgeschichte – Sehr schön geschrieben.

Wie in dieser Geschichte erzählt, macht jeder Mensch in seinem Leben diese Erfahrung. Wie Josephine das grosse Gefühl der ersten Liebe beschreibt, geschieht es bei vielen Erlebnissen immer wieder. Wir hören, wir sehen etwas Schönes, wir erleben einen Augenblick der wahrhaftigen Liebe. Es ist einer der wenigen aufblitzenden Momente von der Schönheit der Liebe im sonst so traurigen Desaster des Lebens voller Depressionen, Einsamkeit, Elend und Gewalt.

Waldlichtung am Morgen

2003, Blaue Stunde

 

Zum Beispiel: Ein wunderschöner Sonnenaufgang im Mai über einer Berglandschaft, der wolkenlose blauviolette Nachthimmel wird langsam durch ein helles gelbliches Licht ersetzt, die ersten aufblitzenden Sonnenstrahlen, die Sonne geht auf, ein wunderbares Gefühl, ein berührender Moment der alles andere klein und bedeutungslos macht.

Bis jetzt ist alles noch gut. Das Sehen hat noch kein Motiv.

Aber jetzt beginnt das Gehirn zu denken. Dabei entsteht das Bild im Kopf, das Denken macht schnell ein Erinnerungsfoto und mit dem Handy ist die Sache sofort in der Realität umgesetzt. Denn ein Bild soll mir diesen glücklichen erhabenen Moment im Leben festhalten.

Doch dann die Erinnerung, sie ist keine Schönheit mehr, nichts Lebendiges. Man betrügt sich selbst. Die Erinnerung wird zum Fetisch, einem Ersatzvergnügen. Und dann kommt das Verlangen und dieses will nun erfüllt sein.

Man will mehr, man will es wieder und wieder haben. Die Erinnerung, der Wunsch, die Fiktion, die Aggression und die Eifersucht entsteht.

Mann in Schneelandschaft

2016, Einsamkeit

 

Die Angst diesen schönen Moment zu verlieren, macht das Denken. Das Denken will den Augenblick im Leben für immer festhalten um das Bild vom vergangenen Glück jederzeit wieder geniessen zu können. Denken ist Angst oder die Angst ist das Denken. Das Gefühl beim Betrachten des Bildes, das Vergnügen, die Berührung, die Liebe ist nicht mehr echt, sondern zum angst machenden Ersatz geworden. In das Bild einer vergangenen Zeit projiziert man immer mehr Sinn hinein. Man entwickelt daraus ein gefühlloses, gottlose Bild. Das Bild wird zur Fälschung. Darum sind Bilder eine Sünde.

Aber warum machen die Menschen immer wieder diese unbefriedigenden Bilder, Bilder von sich, von den Freunden, von den Lieben, beim Ausflug und in den Ferien? Immerzu geht der Mensch in die Falle und schafft sich seine Beweise des Lebens in der Form von Abbildern. Mit diesen Wunschbildern, Symbolen, Ideen und Konzepten glaubt man sich zweifelsfrei sicher.

Statt zu leben, macht der Mensch die Bilder und Symbole und bleibt so in seiner emotionalen Angst süchtig und passiv gefangen, träge und leblos. Die vielen, vielen Bilder und selbstsüchtigen Wünsche sind nur traurige Banalitäten, gottlose Fetische der eigenen Psyche.

Allzu oft ist der Mensch festgezurrt an den Weltbildern und unfähig ohne ein Motiv zu leben und somit ist er im Leben schon tot. Vom Erblühen der heiligen Liebe, dem freien und wahren Leben ist dieser ausgeschlossen, denn das wirkliche Leben ist ausserhalb von Bildern.

Das Leben ist, was uns im Jetzt zustösst. Denn sein Leben zu leben, ohne dabei ein Motiv zu haben, ist etwas ganz anderes. – Verstehst Du?

Waldlichtung im Mondlicht

Hallo! Ich bin wieder da …

Herbst im Wald

2016, Aufsteigender Nebel im Oktoberwald (verwunschen, mystisch, elegisch)

 

… aufgetaucht aus meinem „Time out“, meinem selbst verordneten digitalen Offline. Es hat mir nicht geschadet. Ich nimm’s gemütlich und lass mich wie immer nicht stressen. Für was soll ich mich abstrampeln, es bringt mir nichts, denn die fleissigen Macher sind heute die von Staat und Wirtschaft verordneten Dummen und werden dauernd bestohlen.

 

Bunte Oktoberlandschaft

2016, Landschaft im Oktober

 

Angeblich ist es ja wichtig möglichst viel Ausstoss zu haben!? Nein, nicht die Menge ist wichtig – nur die Qualität bringt uns selber im Leben einen Nutzen.

 

2016_1_740

2016, Nebelschwaden im November (bedrohlich morbid, hypnotisierend umgarnend)

 

Die schnelle Verwendbarkeit einer Problem-Lösung bringt uns nicht weiter. Wir drehen uns so im Kreise bis zum „Burnout“, denn das Problem ist bereits die Lösung. Im Leben zählt als die einzige wahre Grösse, die Wahrnehmung der Qualität und vor allem die intuitive Kreativität.

 

Morgenfrost

2016, Frostiger Novembermorgen

 

Ich bin trotz der eisigen Kälte, also gegen jede Logik und Vernunft raus aus dem warmen Atelier, im frischen Schnee spazieren gegangen und habe mich in den Wirtshäusern der Dorfumgebung aufgewärmt.

 

Rastplatz im Schnee

2016, Rastplatz im Winterwald (totenstille, endzeitlich kalt, dunkel, leer)

 

Mit diesem Blog habe ich die Resultate der „Emotionen werden zu Erlebniswelten“ in den Monaten Oktober, November und Dezember eingefügt.

 

Waldlichtung im Mondlicht

2016, Verschneite Feuerstelle im Mondlicht (Dezember)

 

Ich hoffe, dass Euch das eine oder andere Bild gefällt und durch meine Überlegungen Eure eigenen Gefühle verstehen könnt und vielleicht besser interpretiert und zuordnet.

Viel vergnügen beim Betrachten!

Frühsommer im Wald

Emotionen werden zu Erlebniswelten

April (Frühling)

Konzentrisch, fliessend zart (April)

 

Als ich dieses Jahr mit den „Neuen Bildern“ (siehe Blog „Neue Bilder“) begonnen habe, hatte ich noch keine Vorstellung von der Komplexität der monatlichen Emotionen eines Jahres.

Die ersten Monate, der kindliche Teil des Jahres ging mir noch relativ leicht von der Hand. Aber mit zunehmender Reife des Jahres werden nun die Gefühlserlebnisse vielschichtiger, umfassenderer und schwieriger zu dokumentieren. Das Umsetzen in eine Bildsprache oder den spezifischen, typischen Ausdruck des betreffenden Monats zu finden, wird zunehmend anspruchsvoller.

 

Maitor im Garten

Bewegt, dezentrisch, impulsiv (Mai)

 

Durch meine Gedanken über die emotionalen Inhalte der Monate verstehe ich gleichzeitig Europa besser. Die Vielschichtigkeit der Jahreszeiten in Europa spiegelt sich auch in den Völkern Europas.

Das Europa, von Lissabon bis Moskau, von London bis Ankara kann keine Einheit sein. Europa ist wie seine Jahreszeiten multidimensional, ja mannigfaltig verflochten und die einzelnen Teile, die Länder sind so jeweils komplet verschieden. Nur der Respekt vor der anderen Erlebniswelt kann die Beziehung unter den Europäern erhalten, andernfalls kippt das Gleichgewicht der Temperamente schnell und der Krieg ist da.

In einer Welt der Gefühle ist es sehr wichtig das Andere zu zulassen. Wie das Jahr alle seine zwölf Monate zulässt, muss auch Europa, um seinen Beziehungsreichtum zu erhalten, alle seine verschiedenen Völker und deren Menschen respektieren.

 

Frühsommer in einer Gartenlandschaft

Spontan lustig, quicklebendig (Juni)

Kein Monat ist gleich wie der andere!

Dies wird von niemandem in Frage gestellt, also akzeptieren und respektieren wir doch die Verschiedenheit der Völker, denn nur das Vielfältige ist ein bleibender Wert, der wirkliche Reichtum dieser Erde.

Neue Bilder

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April am Waldrand

 

Die „neuen Bilder“ sind eine Mischung aus Realismus und meiner Intuition.

Während meiner Ausbildung habe ich ja das realistische Malen gelernt. Hyperrealismus oder Fotorealismus nannte man diesen Stil des Ausdrucks. Ich fand diese Art der Malerei immer zu dekorativ und etwas dümmlich. Aber in Anlehnung an eine Realität der Jahreszeiten und zusammen mit meiner Intuition kann ich diese neuen Arbeiten akzeptieren. Dieses Jahr versuche ich so, die Einflüsse der zwölf Monate in der Landschaft um mich und deren Emotionen zu dokumentieren.

Dabei entstehen viele verschiedene Ausdrucksformen und Erinnerungen und es erscheint kunstgeschichtlich Ähnliches, aber auch neue Aussagen entwickeln sich. Jeder Monat fordert mich so zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit den spezifischen Gefühlen des jeweiligen Monats heraus. Die Jahreszeiten und deren Monate sind sehr vielschichtig und so grundsätzlich verschieden in der Realität wie das Leben. Es ist wie auf einem Karussell der Emotionen.

Schauen wir mal, was da noch kommt.

 

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Waldweg im Mai

 

Ich habe einige der „neuen Bilder“ in sehr gross gemalt, die Bäume und Zäune in Realgrösse, so dass man beinahe in das Bild „einsteigen“ kann. Aber in gross wirken die Bilder schrecklich dekorativ und schon fast manieriert. Und wenn ich etwas nie will, so ist es das sogenannte „Schöne“ und „Dekorative“.

Wenn jemand schreit um aufzufallen oder gesehen werden will, geht er mir auf die Nerven. Er zwingt mich zum Voyeur oder erniedrigt mich zum passiven Eckensteher. Diese Selfie-Mentalität ist doch fürchterlich. – Schaut mich an wie schön ich bin! Seht her, dass bin ich – ich bin beliebt! Diese Selbstverliebtheit und der Gedanke, ich bin auch jemand und gehöre dazu, ist widerlich.

Ich lass deswegen die grosse Version bleiben. Ich male nur die Werke in grossen Formaten, die keinesfalls schreien oder die nicht etwas Besonderes darstellen sollen. Dieses, etwas grosses Sein wollen, ist mir tiefst zuwider.

Die „neuen Landschaftsbilder“ oder die Realität der Veränderung

Die Inhalte der „neuen Bilder“ sind ja eher bescheiden. Gefällte Bäume, kleine Vögel, stille Wasserpfützen, Wiesen und Wege in der Landschaft, also alles belangloses Zeug. Dieser Inhalt ist eher für bescheidene Geister, aber doch noble Wesen interessant.

 

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Aprilwetter

 

Diese „neuen Bilder“, diese Landschaftsbilder vom Oberland sind nicht typisch schweizerisch. Was ist den eigentlich schweizerisch, deutsch, französisch, österreichisch oder amerikanisch etc.? Das ideale nationale Gut, man muss sich ja schämen mit solchen Inhalten. Ihr Heil der Welt ist nur Einbildung, Lügen und kranke Politik, eine feige Welt mit plattgedrückten Ideen, Hektik, Selbstsucht und Laster an allen Ecken und diese geistig trägen Idealisten halten sich noch beim Stehlen für die im Recht schaffenden. Ihre Massnahmen zur Machterhaltung sind die Parteien, die Religionen der Theologen, das ewige Leben, Gott, Sünde und die Jenseits-Fantasien.

 

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Blühender Birnbaum

 

Die Botschaft des Sensenmanns

Aber, dauernde Erholung, Nichtstun oder Müssiggang, ein schöner Ort, gesundes Essen und so selten wie möglich gesellschaftlich funktionieren, dass sind die wichtigsten Handlungen für ein persönliches und erfülltes Dasein. Der nationale, europäische, afrikanische, amerikanische oder asiatische Geist ist immer Feigheit vor der Wahrheit und unsauber im Recht, ja er nimmt sich sein Recht heraus und hält sich für Entscheidend. Die Gemeinheit gegenüber dem andern ist so seine Selbsterniedrigung. Er lebt auf Kosten des Andern und der Mitläufer oder Mittäter erniedrigt sich in dieser schlechten Gesellschaft selbst.

Ihr kranker arroganter Charakter bringt nicht das Heil der Welt. Ohne Gewalt geht es nicht. Nicht einer von ihnen wird sich davon schleichen können, sie alle, jeder einzelne wird bezahlen mit dem Leben. Nichts bleibt für die Ewigkeit. Der Tod – die Selbstprüfung in Rechtschaffenheit wartet auf jeden.

Der Frühlingswind ist das Lächeln der Natur!

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Vorfrühling im Unterholz

Der Vorfrühling ist die Zeit ab Mitte Februar und zeigt die Natur, wie sie nach einem Untergang aussieht und wie diese langsam erneuert wird. Es ist das ewige Zeitphänomen des Einsetzens der Vegetationsperiode. Die heute überall herrschende Untergangsstimmung soll durch die erwachende Natur dem Menschen aufzeigen, eine Erneuerung vorzunehmen um so seine Lebensfreude zurück zugewinnen.

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Vorfrühling am Waldrand

Die Erneuerung schafft neue Perspektiven. Die Erneuerung erleichtert und befreit den Körper von Erschöpfung, negativen Gedanken und Ideen. Durch die neue Perspektive können die Menschen wieder lachen und lieben.

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Erste Blümchen im Vorfrühling

Der Frühlingswind ist das lächeln der Natur und bringt etwas Neues, etwas was wir Menschen noch nicht kennen. Lassen wir uns überraschen!

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Vorfrühling

Schnee, Eis und Sorgen sind vorbei! – Heimliche Wünsche werden sich nun erfüllen. Das Leben, die Natur erwacht und wünscht sich einen Neuanfang.
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Schneeschmelze